Brinkertlück Schweiz – Hilfeschrei gegen Gewalt an Frauen

Brinkertlück Schweiz – Hilfeschrei gegen Gewalt an Frauen

Gemeinsam mit der Frauenzentrale Zürich hat die Agentur zum ersten kollektiven Hilfeschrei eingeladen. Dieser entstand im Rahmen der globalen Initiative «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» und wird von einer Social-Media-Kampagne begleitet.

01.12.2022

Zusammen mit der Frauenzentrale Zürich gelang es Brinkertlück Schweiz, mehrere hundert Menschen zu mobilisieren und ein lautes Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Zusammen wurde am 25. November exakt 15 Sekunden geschrien – eine Sekunde lang für jedes Opfer von Femizid in der Schweiz im Jahr 2022. Ursprünglich waren 14 Sekunden angedacht, doch zwei Tage vor der Aktion kam leider noch ein weiteres Opfer hinzu. Dies unterstreicht die Dringlichkeit und Aktualität des Themas Femizid in der Schweiz, wie es in einer Mitteilung heiss

«Der diesjährige Schwerpunkt der weltweiten Aktion 16 Tage gegen Gewalt an Frauen widmet sich dem Femizid», wird Olivia Frei, Geschäftsführerin der Frauenzentrale Zürich, in der Mitteilung zitiert. «Wir haben aber auch für alle Frauen geschrien, die zuhause Gewalt erleben oder sexualisierte Gewalt erlebt haben.»


Um die Aktualität des Themas zu unterstreichen, realisierte Brinkertlück Schweiz nebst der 15-Sekunden-Schrei-Aktion auch mehrere animierte Sujets für eine Social-Media-Kampagne, die nun nach der Aktion bis zum Ende der Initiative läuft. Diese Sujets zeigen, dass auch in der vermeintlich heilen Schweiz viele Frauen täglich Gewalt erleben müssen. Nicht zwingend im öffentlichen Raum, sondern meistens in den eigenen vier Wänden.

«Für uns eine Ehrensache und Selbstverständlichkeit, dass wir mit der gesamten Agentur am kollektiven Hilfeschrei teilgenommen haben. Es war ein unglaublich intensiver Moment. Gefreut hat uns sehr, dass der Aufruf zur Teilnahme an der Aktion wirklich funktioniert hat. Das zeigt, dass wir uns verstärkt um gesellschaftsrelevante Anliegen kümmern müssen», so Dennis Lück, Gründer von Brinkertlück Schweiz. (pd/cbe)

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2022
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